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Wanddickenmessung mit TERAHERTZ


Die zerstörungsfreie Prüfung mit Terahertz erlaubt auch Dickenmessungen z.B. an PE-Kunststoffbauteilen. Mit unserer vollelektronischen Technik können Wanddicken im Bereich zwischen minimal 4 mm (mit 0.3 THz) und maximal 100 mm (mit 0.1 THz) gemessen werden. Mit dem Verfahren wird durch die Auswertung des Abstandes von Eingangs- und Rückwandecho die optische Dicke gemessen. Bei bekanntem Brechungsindex kann aus der optischen Dicke die geometrische Dicke problemlos bestimmt werden. Die erreichbare Genauigkeit beträgt bei der Verwendung von 0.1 THz ca. 0.1 mm. Die Wanddickenmessung kann z.B. für die Qualitätssicherung von Bauteilen im Maschinenbau oder auch bei der Rohrextrusion eingesetzt werden. Dabei können nicht nur Bauteile aus PE/PP untersucht werden. Auch viele andere Kunststoffe können durchstrahlt werden. Für die Dickenmessung ist lediglich wichtig, das dass verwendete Material für die Terahertzstrahlung quasi-homogen ist.

Stegelement in Schaum-Sandwichbauweise

Die Abb. zeigt das Ergebnis der Untersuchung eines Stegelementes aus PU-Schaum und GFK-Laminat (600 mm x 200 mm x 40 mm). Die Messung wurde mit 0.1 THz im Reflexionsmodus durchgeführt (FMCW-Radar).  

Der B-Scan (unten) zeigt deutlich die 4 Grenzflächen Luft-Laminat, Laminat-Schaum, Schaum-Laminat und Laminat-Luft.
Der C-Scan (oben) zeigt die Grenzfläche Schaum-Laminat 35 mm unterhalb der Oberfläche. Deutlich sichtbar ist ein Benetzungsfehler von ca. 20 mm Durchmesser. Dieser Defekt wurde bei Referenzmessungen mit Röntgen-CT in Lage und Größe sehr gut bestätigt (die „Dicke“ des Benetzungsfehlers beträgt ca. 0.2 mm).

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