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Wanddickenmessung mit TERAHERTZ


Die zerstörungsfreie Prüfung mit Terahertz erlaubt auch Dickenmessungen z.B. an PE-Kunststoffbauteilen. Mit unserer vollelektronischen Technik können Wanddicken im Bereich zwischen minimal 4 mm (mit 0.3 THz) und maximal 100 mm (mit 0.1 THz) gemessen werden. Mit dem Verfahren wird durch die Auswertung des Abstandes von Eingangs- und Rückwandecho die optische Dicke gemessen. Bei bekanntem Brechungsindex kann aus der optischen Dicke die geometrische Dicke problemlos bestimmt werden. Die erreichbare Genauigkeit beträgt bei der Verwendung von 0.1 THz ca. 0.1 mm. Die Wanddickenmessung kann z.B. für die Qualitätssicherung von Bauteilen im Maschinenbau oder auch bei der Rohrextrusion eingesetzt werden. Dabei können nicht nur Bauteile aus PE/PP untersucht werden. Auch viele andere Kunststoffe können durchstrahlt werden. Für die Dickenmessung ist lediglich wichtig, das dass verwendete Material für die Terahertzstrahlung quasi-homogen ist.

Hinterkantenverklebung eines WEA-Rotorblattes

Die Abb. zeigt das Ergebnis der Untersuchung der Hinterkantenverklebung eines WEA-Rotorblattes mit einem 0.1 THz-Messkopf im Reflexionsmodus (FMCW-Radar).  

Der C-Scan (oben) zeigt den Verlauf der Klebergrenze an der dem Messkopf zugewandten Seite (der Verlauf an der abgewandten Seite kann auch geprüft werden). Ein Vergleich mit Schliffergebnissen bestätigte diesen Verlauf, sogar Details wie die kleine „Halbinsel“ sind deutlich zu erkennen.
Der B-Scan (unten) zeigt das Tiefenprofil an der oben gezeigten Position (gestrichelte Linie).

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